Galaktose
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| Galaktose | |
| Weitere Bezeichnungen | Galactose (kurz Gal),
Schleimzucker |
| Kurzbeschreibung | Galaktose gehört zu den Monosacchariden (Einfachzucker). |
| Süßkraft | Seine Süßkraft beträgt in Bezug auf Saccharose etwa 0,6fach. |
| Verträglichkeit | |
| Laktoseintoleranz | normalerweise vertragen |
| Hereditäre Fruktoseintoleranz | erlaubt |
| Fruktosemalabsorption | erlaubt |
| Sorbitintoleranz | erlaubt |
| Saccharoseintoleranz | erlaubt |
| Galaktosämie | verboten |
[Bearbeiten] Allgemeines
Die Galactose (fachsprachliche Schreibung), kurz Gal, auch Galaktose (traditionelle Schreibung nach griechisch γαλακτόζη, von [του] γάλακτος, [tou] gálaktos, „aus der Milch“) oder der Schleimzucker, gehört zu den Monosacchariden (Einfachzucker).
Galactose kommt in verschiedenen Schleimhäuten vor, daher der deutsche Name.
[Bearbeiten] Vorkommen
Galactose ist ein Einfachzucker (Monosaccharid), tritt aber neben dieser Form auch als Baustein in Di-, Oligo- und Polysacchariden (Laktose, Raffinose) und anderen biochemischen Stoffen auf.
Als ein Bestandteil der Muttermilch ist sie wichtiger Energieträger für Säuglinge. Die Galactose wird im Dünndarm resorbiert und in der Leber entweder durch das Enzym Galactosidase abgebaut, oder durch Uridindiphosphatglucose in Glycogen eingebaut.
Seine Süßkraft beträgt in Bezug auf Saccharose etwa 0,6fach.
[Bearbeiten] Erkrankung
Eine Erbkrankheit, bei der die Betroffenen Galactose aufgrund eines Enzymdefekts überhaupt nicht verwerten können, wird Galaktosämie genannt. Sie kommt sofort nach der Geburt zum Tragen.

