Maltose
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| Maltose | |
| Weitere Bezeichnungen | Malzzucker |
| Kurzbeschreibung | Disaccharid, Zwischenprodukt bei der Stärkespaltung |
| Süßkraft | ca. 0,3 im Vergleich zu Saccharose |
| Verträglichkeit | |
| Laktoseintoleranz | erlaubt |
| Hereditäre Fruktoseintoleranz | erlaubt |
| Fruktosemalabsorption | erlaubt |
| Sorbitintoleranz | erlaubt |
| Saccharoseintoleranz | verboten, Zweifachzucker können nur unvollständig gespalten werden. |
| Galaktosämie | erlaubt |
[Bearbeiten] Allgemeines
Maltose ist die lateinische Fachbezeichnung für den Malzzucker. Maltose entsteht bei der Verdauung von Stärke, findet sich aber auch vereinzelt in freier Form in höheren Pflanzen z.Bsp. bei der Keimung von Getreide. Es handelt sich um einen weißen, kristallinen Zweifachzucker (Disaccharid). Es löst sich gut in Wasser und besitzt einen süßlichen Geschmack. Die Süßkraft entspricht etwa 1/3 im Vergleich zu Saccharose.
Neben Saccharose und Lactose ist die Maltose eines der drei natürlich vorkommenden Disaccharide. Maltose dient als Ausgangsprodukt für die Herstellung von Bier und Kornbranntwein (Whiskey, Wodka etc.). Das in Hefe, Malz und Verdauungssäften enthaltene Enzym Maltase spaltet Maltose zu zwei Molekülen D-Glucose.

